Dienstag, 16. August 2016

And I am what I am what I am

Irgendwo, unter dieser meterdicken Staubschicht
liegend, windet sich mein lachhaft gutes Leben
rastlos hin und her–
liegt dann wieder schweigend da, stellt sich
bitter schmollend tot;
und wenn ich nicht grad
zwischen den immer gleichen,
bleichen Schenkeln irgendeiner stark gestörten
Schönheit klebe –
oder um drei Uhr nachts besoffen
durch die Altstadt schwebe,
gestaltet es sich doch recht schwer,
sein schwaches Strahlen
wahrzunehmen –
bin im Kopf dann doch noch 13,
ungebrochen auf der ziellos wirren Suche
nach einem traurigen Prinzesschen,
das herzenskalt auf meinen Schultern
sitzend, einen viel zu schnellen Herzschlag
lang, meinem Dasein einen Sinn verleiht –
Brian Molko weiterhin wie Gott für mich,
Nächte noch immer nicht zum Schlafen
da; ich wie gehabt auf mich fixiert –
die Zeit steht still, friert böse lachend ein.

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